Verschiedenfarbige Diskusfische schwimmen durch ein Aquarium mit Steindekoration und grauem Hintergrund

Süßwasserfische für dein Aquarium

Ein Aquarium ist etwas Wunderbares. Kleine Fische schwimmen durch eine einmalige Unterwasserwelt, die wir sonst kaum zu Gesicht bekommen. Wie magisch ziehen uns Aquarienfische an, die im Vergleich zu anderen Haustieren als recht pflegeleicht gelten.

Die Haltung der Fische wird noch leichter, wenn es sich hierbei um ein Becken mit Süßwasser handelt. Doch welche Fischarten sind hierfür geeignet und worauf musst du bei der Aquaristik noch achten? Diese Fragen und mehr beantworten wir dir nun.

Eintauchen: Vielfalt der Aquarienfische

Es gibt eine unglaubliche Menge an Zierfischen. Hinzukommen noch Garnelen, Krebse, Schnecken, Spinnen und weitere Tiere, die in Aquarien gehalten werden können. Süßwasserfische werden in der Regel als Nachzucht angeboten. Somit brauchst du dir beim Kaufen dieser Fische meist keine Gedanken darüber machen, ob sie aus Wildfängen stammen, wie es bei Salzwasserfischen der Fall ist.

Worauf Aquarianer in Bezug auf das Wasser, die Bepflanzung, den Boden, die Einrichtung von Aquarien, Algen, die Pflege und das Fischfutter - einschließlich Lebendfutter - achten müssen, erfährst du auf den jeweiligen Seiten. An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass auch der Zierfisch üblicherweise in einem Schwarm lebt. Nur einen alleine zu halten, wäre somit gegen dessen Natur. Selbst paarweise könnte für sie sehr einsam sein.

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Aquarium Fische Arten: Die beliebtesten Fischarten

Es gibt unglaublich viele verschiedene Arten von Fischen. Ins Aquarium schaffen es jedoch zumeist die bunten Zierfische. Sie sind einfach herrlich anzusehen. Dabei sollten auch nützliche Arten wie Welse nicht vergessen werden. Im Folgenden stellen wir die 15 beliebtesten Fischarten vor, welche die Herzen der Aquarianer höherschlagen lassen.

Gezeichnete Avocado mit brauner eingerollten Katze im Kern. Teil des Avogato Logos

Buntbarsche

Zirka 1700 Arten zählen zu den Buntbarschen, die aufgrund ihrer Farben sowie der einfachen Pflege zu den beliebtesten Aquarienfischen gehören. Afrika und Südamerika nennen ihre Verwandten, die auch Cichliden genannt werden, ihr Zuhause. Je nach Art können sie eine Größe von 3 bis 80 Zentimeter erreichen. In der Natur leben sie in einer Gruppe.

Im Aquarium werden unter anderem die Skalare, Schmetterlingsbuntbarsche und Diskusfische gehalten. Hierbei handelt es sich um die etwas kleineren Arten der Buntbarsche. Skalare, die aufgrund ihres Aussehens auch als Segelflosser bezeichnet werden, haben im Durchschnitt eine Länge von 15 cm und eine Höhe von bis zu 25 cm. Diskusfische werden in der Regel 12 bis 16 cm lang. Schmetterlingsbuntbarsche stellen mit einer Länge von 5 cm bis 7 cm die kleinsten dieser drei Buntbarsche dar.

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Guppys

Wer an Süßwasserfische denkt, der hat oft den Guppy als Bild vor Augen. Guppys stammen ursprünglich aus der Karibik und Südamerika. Während die Weibchen eine Größe von bis zu 6 cm (ohne Schwanzflosse) erreichen, bleiben die Männchen mit 3 cm wesentlich kleiner. Bis zu fünf Jahre alt werden diese Fische, die durch Züchtungen zahlreiche Farben sowie Groß- und Kleinflossler hervorgebracht haben.

Zu den Arten der Guppys als Zierfische gehören unter anderem der Doppelschwert, Fächerschwanz, Obenschwert, Nadelschwanz, Rundschwanz und Endler Guppy. Letzterer bildet eine Sondergruppe, die noch nicht all zu lange in der Aquaristik bekannt ist. Diese Fische leben am besten in einer Gruppe aus zehn.

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Salmler

Die Salmler, die auch als Salmlerartige oder Salmlerfische bezeichnet werden, umfassen mehr als 2200 Arten. Der wohl berühmteste und berüchtigste Salmler ist wohl der Kampffisch Pirahna, der sich natürlich nur schwer in einem Aquarium halten lässt.

 

Viele der Süßwasserarten sind hingegen bestens für Aquarien geeignet und äußerst beliebt. Neonsalmler stellen hierbei die bekanntesten Vertreter dar.

Mit einer Länge von 3,5 bis 4 cm zählen Neonsalmler zu den kleinen Zierfischen. Sie brauchen jedoch Artgenossen, da sie auch in der Natur in einem Schwarm leben. Gemeinsam mit ihrer Familie bringen sie die Unterwasserwelt deines Aquariums zum Leuchten. Ihr Name enthält schließlich nicht umsonst den Begriff Neon.

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Zahnkarpfen

Zahnkarpfen werden auch als Zahnkärpflinge bezeichnet und stellen aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit sowie Farbenpracht weitere beliebte Aquarienfische dar. Der Mexikanische Hochlandkärpfling gehört mit einer Körperlänge von zirka 12 cm zu den kleineren Zahnkarpfen. Da er auch Grünalgen verschlingt und als friedlicher Schwarmfisch durchs Aquarium zieht, ist er perfekt als Zierfisch geeignet.

 

Der Blaue Leuchtaugenfisch zählt zur Unterart Killifische und erreicht gerade einmal eine Länge von 4 Zentimetern. Alternativ wird er auch als Normans Leuchtaugenfisch bezeichnet. Diese Fische benötigen ebenfalls Artgenossen, um sich in deinem Aquarium rundum wohl zu fühlen.

 

Auch der beliebte Platy gehört zu den Zahnkärpflingen. Er wird auch als Spiegelkärpfling bezeichnet, was den Zusammenhang zu dieser Fischart deutlicher erkennbar macht. Aufgrund ihrer unkomplizierten und pflegeleichten Haltung sind Platy vor allem bei Einsteigern in die Aquaristik beleibt. Ihre zumeist leuchtend gelbe Farbe, die mit Farbtupfern durchzogen wird, macht sie jedoch für alle Aquarianer attraktiv.

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Spitzmaulkärpflinge

Der Black Molly gehört zu den Spitzmaulkärpflingen. Er weist in seiner bekannten Züchtungsform gerade einmal eine einzige Farbe auf: Schwarz. Das macht diese in Gruppen lebenden Fische aber keinesfalls uninteressant.

Als kleine Fische erreichen sie eine durchschnittliche Körperlänge von 8 cm, wobei ihre Schuppen samtig schimmern. Im Aquarium werden sie in einer Gruppe von mindestens fünf Tieren gehalten. Sie bieten daher eine schöne Abwechslung zu ihren farbenprächtigen Mitbewohnern.

Sollten es dir die Spitzmaulkärpflinge angetan haben, du jedoch mehr Farbe als den rein schwarzen Black Molly bevorzugen, dann gibt es unter diesen Fischen noch weitere Arten. So beispielsweise den Dalmatiner Molly, der seinem vierbeinigen Namensgeber wirklich nahekommt.

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Welse

Welse sind eine hervorragende Ergänzung für Aquarien. Bevorzugt am Boden lebend, sammeln sie die Essensreste ihrer weiter oben schwimmenden Artgenossen auf und sorgen somit für ein sauberes Wasser.

Während Harnischwelse außerhalb der Paarungszeit am liebsten alleine durchs Aquarium ziehen, handelt es sich beim Panzerwels um einen Schwarmfisch. Der Panzerwels ist somit weniger territorial und dadurch pflegeleicht.

Den Mythos, dass Welse keine schönen Farben aufweisen, widerlegt der Panzerwels. Mit seinen 160 verschiedenen Arten hat er unter anderem den bunten Goldstreifen Panzerwels zu bieten. Doch auch der Schachbrettpanzerwels kann sich sehen lassen.

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Vergesellschaftung: Welche Fischarten passen zusammen?

Es gibt nur sehr wenige Fischarten, die wirklich besser alleine im Aquarium gehalten werden sollten. Die allermeisten Süßwasserfische leben in Gruppen. Doch auch ein Kampffisch möchte nicht durchgehend alleine sein. Während der Paarungszeit benötigen diese anspruchsvollen Männchen ein Weibchen, weshalb diese Fischarten in einem ausreichend großen Becken paarweise gehalten werden sollten.

Die Vergesellschaftung von verschiedenen Tieren sollte auch im Süßwasser wohl überlegt sein. Zum einen muss bedacht werden, ob die Fische miteinander auskommen. Scheue Tiere wie etwa den Black Molly mit lebhaften Fischen wie dem Buntbarsch zusammenleben zu lassen, ist daher keine gute Idee. Platys, Salmler, Guppys, Skalare und selbst ein Siamesischer Kampffisch können mit den Black Molly hingegen gut vergesellschaftet werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt, auf den beim Kaufen von verschiedenen Aquarienfischen geachtet werden muss, sind deren Anforderungen. Hierbei sollten Wassertemperatur, pH-Werte und der ideale Härtegrad des Wassers bedacht werden. Fällt die Haltung zu unterschiedlich aus, werden sich die Fische im selben Aquarium nicht wohlfühlen.

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FAQs

Welche Fische gibt es fürs Aquarium?

Aquarienfische gibt es in allerhand Größen und Erscheinungen. Zu den beliebtesten Zierfischen zählen unter anderem kleine Arten der Karpfen, Barsche, Welse und Kärpflinge. Ein paar dieser haben wir dir oben vorgestellt.

Welchen Fisch in 25 l halten?

Der deutsche Tierschutz rät davon ab, Fische in sogenannten Nano-Aquarien zu halten. Einer der Gründe ist, dass die Wasserwerte in kleineren Becken sehr schwer aufrechtgehalten werden können. Ein zweiter Grund liegt darin, dass eine Haltung von Fischen mindestens zwei Tiere vorsieht. Zierfische, die in Schwärmen leben, benötigen noch mehr Platz.

Welche Fische sind Zierfische?

Als Zierfische werden Aquarienfische verstanden, die aufgrund ihres Aussehens gehalten und gezüchtet werden. Hierzu zählen Süßwasser-, Brackwasser- und Meerwasserfische. Ein paar der beliebtesten Süßwasserfische stellen wir dir oben vor.

Welche Fische für Süßwasseraquarium?

Die Auswahl an Süßwasserfischen, die im Aquarium gehalten werden können, ist riesig. Mitunter sind kleine Karpfen-, Barsch-, Wels- und Kärpflingearten beliebt. Bei Aquarienfischen sollte stets darauf geachtet werden, dass das Aquarium groß genug ist, die Tiere nicht alleine sind und bei einer Vergesellschaftung verschiedener Arten die individuellen Charaktere und Ansprüche berücksichtigt werden.

Welche Fische für das erste Aquarium?

Wer zum allerersten Mal Fische hält, der sollte sich den pflegeleichten Arten widmen. Zu diesen zählen unter anderem der Guppy, Antennenwels, Harnischwels, Zebrabärbling und Neonsalmler. Doch auch noch weitere Zierfische können ohne großen Aufwand in deinem neuen Aquarium leben.

Wie viel kostet ein Aquarium mit Fischen?

Das kommt auf mehrere Faktoren wie die Aquariumgröße, die Aquariumart, die Anzahl sowie Art der Fische an. Hinzu kommen noch weitere Kosten wie etwa für einen Unterschrank, das Futter, die Technik und Teststreifen. Unsere Erstausstattung für Fische Seite gibt dir einen guten Einblick diesbezüglich.

Was ist der schönste Fisch auf der Welt?

Bei dieser Frage wirst du von verschiedenen Aquarianern unterschiedliche Antworten hören. Welchen Fisch du als den Schönsten ansiehst, ist schließlich Geschmackssache. Wir möchten dir dennoch ein paar Beispiele für die schönsten Süßwasserfische der Welt geben: Diskusbuntbarsch, Segelflosser, Neonsalmler, Paradiesfisch und der gentechnische modifizierte GloFish - ja, so etwas gibt es auch!

Welche Aquarium Fische vermehren sich am besten?

Lebendgebährende Fische wie beispielsweise Guppys, Platys und Mollys vermehren sich auch in einem Aquarium schnell und gut. Wer unter die Züchter gehen möchte, um hiermit Geld zu verdienen, sollte sich jedoch über die damit verbundenen Kosten bewusst sein. Mit einem einzigen Aquarium kann nicht für genug Nachzucht gesorgt werden. Zudem muss das Wohl der Fische im Vordergrund stehen.

Wie viele Arten von Fische gibt es?

Ganz genau lässt sich das nicht sagen, zumal uns noch nicht einmal ansatzsweise alle Fischarten bekannt sind. Schätzungsweise wird jedoch davon ausgegangen, dass es mehr als 30.000 Arten von Fischen gibt, die jeweils weitere Unterarten besitzen. Kurz gesagt: eine ganz schöne Menge!